enn peh deh.

Spiegel online, 25.02.2009: „NPD-Aussteiger: „Man singt gern das Horst-Wessel-Lied“"

taz online, 25.02.2009: „NPD-Verbotsverfahren: Streit um Abzug der V-Leute“

Liest man zuerst den ersten Artikel, fragt man sich dann doch, was die Innenministerien der Länder in den letzten Jahren alles für Horrorgeschichten über die NPD mitgekriegt haben und wie sie davon ausgehen können, dass die Überwachung das einzig Notwendige ist … ich meine, das ist so ähnlich, wie als würde man bei einem Brandstifter sagen: All right, zumindest wissen wir, wo er was anzünden will und welchen Brandsatz er verwendet. Aber um ihn festnehmen zu können, müssen wir erst aufhören, seinen Komplizen Geld zu überweisen.

Zumindest ist der Brandenburger CDU-Innen Schönbohm ehrlich1: Aus seiner Perspektive ist die NPD

derzeit in erheblichen Schwierigkeiten sowohl in finanzieller als auch in personeller Hinsicht. Niemand wisse, wohin sich die rechtsextreme Partei entwickeln werde. Deshalb komme es zunächst darauf an, sie weiterhin zu beobachten und mit demokratischen Mitteln zu bekämpfen„.

Soll heißen: Vielleicht werden ja noch nette, gemäßigte Rechte aus denen, mit denen vielleicht auch eines Tages die CDU…

  1. anders als andere CDU-Politiker die nach dem Mannichl-Attentat ungefähr zwei Tage lang lautstark und medienpräsent ein NPD-Verbot forderten und sich später davon klammheimlich verabschiedeten. [zurück]

2 Antworten auf “enn peh deh.”


  1. 1 Oh-oh. « Andies Blog Pingback am 25. Februar 2009 um 18:59 Uhr
  2. 2 « Andies Blog Pingback am 28. April 2009 um 15:12 Uhr
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