Die Uranmaschine.

Spiegel Heisenberg Uran

Karlsruher Wissenschaftler haben sich erneut mit dem Uranprojekt des deutschen Heeres und dem Methodenstreit zwischen Heisenberg und Diebner beschäftigt und sozusagen mit „Nuklear-Forensik“ (SPIEGEL) Neues zu Hitlers Atombombe herausgefunden:

Der intakte [Uran-]Würfel und das Fragment wurden demnach spätestens im Herbst 1943, die Uranplatte schon Mitte 1940 hergestellt. Anhand der chemischen Verunreinigungen konnten die Forscher die Proben der Uranmine Joachimsthal zuordnen. Das wichtigste Ergebnis aber: ‚Der Würfel hat kaum Neutronen abbekommen‘, so Mayer. Das lege nahe, dass der Uranverein ‚weit davon entfernt war, eine selbsterhaltende Kettenreaktion zu erschaffen‘. Fazit der Wissenschaftler: Die Deutschen hätten nur dann einen Reaktor mit selbsterhaltender Kettenreaktion bauen können, wenn die Arbeitsgruppen von Diebner und Heisenberg ihre Würfel kombiniert hätten. Dies war jedoch kurz vor Kriegsende nicht mehr möglich.

Markus Becker, Nuklear-Forensik: „Heisenberg-Würfel“ verrät Details über Hitlers Atomprogramm. Spiegel Online, 19.03. 2009


1 Antwort auf “Die Uranmaschine.”


  1. 1 Anonymous 23. Oktober 2009 um 12:08 Uhr

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