Archiv für Mai 2009

DuBistTerrorist.de

The Irish Rover…

Dieses Video hat mich in den letzten Jahren immer wieder fasziniert – die altehrwürdigen, graubärtigen, moderaten Dubliners spielen ein Traditional zusammen mit den vergammelten und abgeschabten Pogues. Der Dubliners-Sänger sieht aus wie eine Mischung aus Vader Abraham und Gott. Und Shane MacGowan nebendran sieht – obwohl er noch alle Zähne hat – aus wie ein zugedröhnter Halbstarker, der Lust auf eine Schlägerei hat…;)

Der Mensch in 12 Bildern…

…gefunden auf aftershow.blogsport.de. Kommt es mir nur so vor oder ist die Standardfarbe bei Blogsport-Nutzern schwarz?
Mosaik

- Go to Google image search.
- Type in your answer to each question.
- Choose a picture from the first page.
- Use this website (http://bighugelabs.com/flickr/mosaic.php) to make your collage.

QUESTIONS:

1. What is your name?
2. What is your favorite food?
3. What is your hometown?
4. What is your favorite color?
5. What is your favorite movie?
6. What is your favorite drink?
7. What is your dream vacation?
8. What is your favorite dessert?
9. What is one word to describe yourself?
10. How are you feeling right now?
11. What do you love most in the world?
12. What do you want to be when you grow up?

Schickt mir eure Mosaiks!! :)

Vortrag: Darwinistische Perspektiven der sozial-kulturellen Evolution

Post vom ZAK:

„Zum 200. Geburtstag von Charles Darwin wird das Colloquium Fundamentale des ZAK in diesem Sommersemester die Evolutionstheorie und ihre Wirkung in Wissenschaft und Gesellschaft aus der Perspektive verschiedener Fachbereiche untersuchen.

Vortrag am Donnerstag, 14. Mai 2009 um 18:00 Uhr,
im Engesser-Hörsaal, Geb. 10.81 Otto-Ammann-Platz 1, Karlsruhe

Darwinistische Perspektiven
der sozial-kulturellen Evolution

Meyer ZAK

Prof. Dr. Dr. Peter Meyer
Professor für Soziologie an der Universität Augsburg

In der Soziologie gab es immer wieder den Versuch, Darwins Thesen zur modernen Evolutionstheorie auch auf die sozialkulturelle Entwicklung anzuwenden. Diese soziologische Interpretation wird im Zentrum des Vortrags von Prof. Meyer stehen, in dem er auch die von William D. Hamilton vorgelegte Variante evolutionären Denkens aus den 1970er Jahren beleuchten wird. Diese erklärt vor allem das für Darwin rätselhaft gebliebene altruistische Handeln und wird mancherorts als „Zweite Darwinsche Revolution“ betrachtet. Meyer wird zudem zeigen, warum Darwins Theorie keineswegs im Widerspruch zum Schöpfungsglauben steht. Anschließend wird der Referent evolutionäre Hintergründe von Theorien zu Kooperation und Konflikt sowie Aspekte der sozial-kulturellen Entwicklung thematisieren, die mit den Grundannahmen Darwins kompatibel sind.

Nach seiner Promotion arbeitete Meyer zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Lehrstuhl für Soziologie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg, wo er sich 1982 habilitierte. Seit 1996 ist er außerplanmäßiger Professor. Zu seinen Arbeitsgebieten zählen Biosoziologie, Human-Soziobiologie und Anthropologie der Sozialwissenschaften.

Zu der Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein. Der Eintritt ist frei.“

Gib’s ihnen, Dave!

Dave Attenborough

Vor Kurzen haben Sie in einem Radiointerview erzählt, dass Sie Hass-Mails von Zuschauern bekommen, die Ihnen vorwerfen, in ihrer jüngsten TV-Dokumentation zum Charles-Darwin-Jubiläum Gott und der Schöpfungsgeschichte zu wenig Anerkennung zu zollen. Was haben Ihnen die Leute da so geschrieben?

Sie schreiben, ich möge in der Hölle schmoren und erlöst werden.

Was sagen Sie dazu?

Die Kreationisten haben immer schöne Lebewesen wie Kolibris im Kopf, wenn sie an die Schöpfungsgeschichte denken. Ich antworte dann immer, dass ich an ein Kind in Ostafrika denken muss, in dessen Augapfel sich ein Wurm eingegraben hat. Dieser Wurm kann nur auf diese eine Weise existieren – indem er sich durch Augäpfel gräbt. Ich finde es ziemlich schwierig, das mit der Vorstellung von einem gütigen, göttlichen Schöpfer in Einklang zu bringen.

Interview David Attenborough: Der Wurm in der Träne des Nilpferds. Frankfurter Rundschau, 13. Mai, 2009

Digital Natives Vs. „Internetausdrucker“

Politiker stopp

Oho, da formiert sich doch glatt die lange schon überfällige Gegenposition der erfahrenen Internetnutzer gegen die technisch naiven Politiker des Bundestages… Trendwort des Tages: „Internet-Ausdrucker“ (zugegebenermaßen nicht so knackig wie „Luddit“ oder „Maschinenstürmer“) für Angehörige der Legislative, die mit Homepages in Form von Ausdrucken umgehen und grundsätzlich die neue Technologie aus Angst und Unverständnis zähmen und beschränken wollen.

Petition gegen Internetsperren: Blogosphäre gegen „Guttenzwerg“. taz Online, 12.05. 2009

Internet-Ausdrucksperre gegen Politiker: „Jetzt wird zurückzensiert!“. taz Online, 11.05. 2009

www.politiker-stopp.de: Jetzt wird zurückzensiert!

Petition: Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten vom 22.04.2009 auf bundestag.de
(Mitzeichnen!!)

Zeitungsklammern everywhere.

Die Wahrheit (Zeitungsklammer.de)

Jemand sammelt 30 Jahre lang begeistert Zeitungsklammern (dafür bin ich wohl zu spät geboren, mir war die Existenz von den Dingern nie bewußt) und dürfte wohl mit mehreren hundert Exemplaren inzwischen die größte Sammlung weltweit haben. Warum das in einen Blogeintrag gehört? Weil Technikgeschichte niemals nach Relevanzkriterien geschrieben werden sollte. Wenn Steigbügel, Dampfmaschine und Autobombe eine eigene Geschichtsschreibung verdienen, dann bitte schön auch die Zeitungsklammer. Außerdem ist die Zeitungsklammer der Wahrheit so lustig rot.

Kiosk-Geschichte: Alles im Griff. einestages, 08.05.2009

bzw. die Homepage des guten Mannes:

www.zeitungsklammer.de

Allgemein…

Auf dem Campus...

Heute war ich auf dem Campus unterwegs bei einem ganz lustigen Fotoshooting… wofür? Wird nicht verraten…;)

Tag der Befreiung.

Soviet Flag over Reichstag

Die Wiederentdeckung der Utopie.

Star Trek auf Spiegel Online

„…SPIEGEL ONLINE: Sie sagten in einem Interview, dass Sie den Optimismus im Science-Fiction-Kino wieder cool machen wollen. Wie meinen Sie das?

Abrams: Wir haben im Genrekino seit Jahren nur zynische Filme über prä- oder postapokalyptische Welten gesehen, allesamt düster im Ton. Keine Frage: Einige waren brillant und wahnsinnig erfolgreich. Doch ich wollte diesen Weg vermeiden und mich an der Originalserie orientieren, die auf Pioniergeist basiert. Entdeckungsreisende sind keine Zyniker. Sie sind fortschrittsgläubig und im Herzen optimistisch….

Regisseur Abrams: „Bei Star Trek lag die Latte niedrig“. Spiegel Online, 07.05. 2009