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neo-lamarckism.

Heute auf Spiegel Online: Ein Artikel über epigenetische Vererbung und die Forschungserkenntnisse der Montrealer Gehirnforscher Szyf und Meaney von Jörg Blech. Die Theorie ist ziemlich simpel: Danach ändern sich Gene durch Umwelteinflüsse wie Ernährung, soziale Zuwendung und traumatische Erlebnisse, deren Auswirkungen auch an Nachkommen weitervererbt werden – oder eben nicht, da evtl. auch die Möglichkeit besteht, die aktiv gewordenen Gene durch eine „umfassende Änderung des Lebenswandels“ (im entsprechenden Fall mit Yoga und einer speziellen Diät) wieder abzuschalten. Was Richard Dawkins wohl interessieren wird:

„Mittlerweile legen einige Studien nahe: Die epigenetischen Muster können ebenfalls vererbt werden. „Das ist das Ende der Theorie vom egoistischen Gen“, kommentiert die Biologin Eva Jablonka von der Universität Tel Aviv in Israel. „Der ganze Diskurs über Vererbung und Evolution wird sich verändern.“