Wer Samstag abend Lust auf Folk Punk hat, ist herzlich in den Irish Pub Pforzheim eingeladen, dort spielen THE SCATTERBRAINS (also wir;), eine in PF/ KA umtriebige Folk‘n'Roll-Band mit Geige, Quetsche und Flöten und übrigens stolze Unterstützer von Straight In Your Head und dem Kulturschock e.V.…*gg*
Oh-Kee, falls sich jemand wundert, was das obere Bild darstellt: So ungefähr sieht es aus einem Bullauge aus, wenn ein gigantischer Megalodon, ein Hai aus der Urzeit von 18 Metern Länge einfach mal 6000 Meter in die Luft springt, um sich ein Flugzeug zu krallen, das mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 750 km/h unterwegs ist…
Und das Ganze ist eine von vielen wundervollen Szenen aus… ta-ta-ta-taaaa!
Meine erste Intention war es, „Mega Shark Vs. Giant Octopus“ gnadenlos und vollständig zu verreißen, allerdings kann ich mir eine gewisse Bewunderung für einen Drehbuchautor nicht verkneifen, der sich wirklich sowas ausdenkt und beim Treffen mit denjenigen seiner Jahrgangskollegen, die inzwischen Physik studieren, nicht aufs Klo rennt, um sich in der Schüssel zu ertränken. In der Tat zeugt es von einer postmodernen Kühnheit im reinsten Sinne, Wirklich. Sowas. Aufzuschreiben. Und dann noch zu verfilmen.
08.00: Vortrag zur Ver(sch)wendung der Studierengebühren am KIT
09.45: Erörterung der Möglichkeiten der KIT-Grundordnung im Rahmen des KIT-Gesetzes
14.00 Uhr: Jonglage-Workshop (Material vorhanden)
15.00 Uhr: Punk mal akustisch mit Poverty For All
18.00 Uhr: Plenum
20.00 Uhr: Kick It Like Frankreich – Filmvorführung über die letzten Bildungsproteste
21.00 Uhr: Improtheater mit Schmitz‘ Katze
O-ho. Wir haben es also mit zentralistischem Nationalismus probiert, mit einem Hau-ruck-wir-Deutschen-gehören-doch-alle-ein-bißchen-zusammen-Gefühl und es hat nicht funktioniert… und irgendwie kommt das nach Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Hoyerswerda und Solingen nicht so cool mit unserer (natürlich vollkommen antifaschistischen) Begeisterung fürs Vaterland…
Aaaalso… probieren wir es doch einfach mit einer Alibilösung, die dem Föderalismus dieses Landes Rechnung trägt. Weil wir ja auch als wackere Deutsche nicht die Länder ignorieren. Trotz der fetten Wiedervereinigungsfahne im Hintergrund.
Um diesen Müll, gefunden auf einer vielbesuchten Streamseite, nicht auch noch zu bewerben, kommt hier leider kein Link dazu…
Waaaah… Star Trek. Public Enemies. Inglorious Basterds. Dorfpunks. Die PARTEI. So schwer es mir fällt – Harry Potter 6. Gutes, oft erfreulich düster-steampunkiges Filmjahr, wa?
Puh. Gestern aus Frankreich zurückgekommen – saucooler Urlaub an der Ardèche. Auf dem Rückweg dann an den Tankstellen die Schlagzeilen registriert, losgewesen scheint hier in den letzten 7 Tagen nicht viel zu sein, oder? Irgendwie hält das Sommerloch immer noch an. Trotzdem war ich baff, als ich das gerade auf SPON fand:
Ohne jetzt dem Ganzen die Bedeutung absprechen oder es lächerlich machen zu wollen (immerhin ein ernstes Thema): In den restlichen 51 Wochen des Jahres werden sich beim Spiegel wohl mehrere Ressorts erbittert darum streiten, welches ihrer Themen auf die Titelseite kommt.
…vor allem, wenn sie ein der eigenen medizinischen Kultur kritisch gegenüber eingestellter Amerikaner in eine Kurzgeschichte über den NHS einbaut:
…Directly following the birth, we were taken to a large ward whose 20-odd beds were separated by curtains and changing tables. It was visiting hour; the place was alive with excited relatives, shellshocked fathers and the constant susurrus of hungry new life. That first night, however, the atmosphere grew peaceful. Crying babies were attended immediately by sensibly-shod nurses so that others could sleep. But it was after my daughter began to turn the color of saffron rice that I really began to appreciate the NHS. The moment she showed distress, we were whisked off to a private room, where we were looked after by a no-nonsense pediatrician and the imposing Irish ward sister, or chief nurse, who quickly made it clear to me that my sole useful contribution to the whole process had come nine months earlier. Blood was drawn regularly from our daughter’s tiny heel; test results came back promptly. The meals were surprisingly edible. I even developed a taste for the milky tea brought to me by kind nurses. My only complaints over the following week were that the free cookies in the father’s lounge were always running out. And for some reason the ward sister kept giving me withering looks, no matter how dutifully I attended to my family’s needs.
…
On the day we were finally given the all-clear, there were no papers to sign, no bills to settle. All we had to do was remove our daughter’s blindfold and go. But I felt I had to leave something behind. So I rushed down to the local corner shop and bought several tins of cookies to give the staff who’d looked after us so well. As luck would have it, the Irish ward sister was the only one at the nurse’s station when I arrived. Before I could explain myself, she gave me a tight, approving smile.
„Wondered when you’d start chipping in,“ she said, returning to her paperwork. „Just leave them in the father’s lounge.“